reflections

Über

mit diesem Blog will ich versuchen, die Vergangenheit zu akzeptieren, aus meinen Fehlern zu lernen und stark genug fuer die Zukunft zu werden. Ich will mit mir selbst wieder im Reinen sein und moechte mir sehr wichtigen Menschen zeigen, dass sie sich endlich keine Sorgen machen muessen und dass ich endlich wieder ich bin.

Alter: 19
 


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loslassen...

"was du liebst, lass frei. kommt es zurück, ist es dein. Tut es das nicht, war und wird es das nie sein." So lautet im Moment mein Motto. Ich kann nicht sagen, ob er wieder zurückkommt, nur wünschte ich es mir so sehr. Der einzige Weg, ihm zu zeigen, dass ich ihm vertraue, ist ihn einfach manchen zu lassen, mich nirgends einzumischen. Es ist schließlich sein Leben. Auch wenn das heisst, ihn ins offene Messer rennen zu lassen. Ich war eifersüchtig auf seine beste Freundin, das war falsch, weiss ich jetzt auch. Nur habe ich ein ungutes Gefühl im Bauch. Sie ist im Moment für ihn die Bezugsperson und sie verbringen viel Zeit miteinander. Ich habe mit ihr geschrieben, um zu hören wie es ihm geht und sie um Verzeihung zu bitten. Ich habe Angst davor, dass sie jetzt dasselbe tut wie ich, sich an ihn zu klammern, um ihn nicht wieder zu verlieren. Ist diese Angst berechtigt? Letzt endlich muss es mir egal sein. Entweder, sie tut es, und er hat irgendwann wieder die Schnauze voll oder sie macht es nicht und alles wäre soweit in Ordnung. Ich muss jetzt erst einmal für mich schauen. Und dafür muss ich loslassen.. Aber leider geht das nicht so leicht wie erhofft. Mann muss alles, was einen beschäftigt bzw nicht gut tut "einfach" ausblenden. Nur wie blendet man jemanden aus, mit dem man gut ein Jahr durch dick und dünn gegangen ist, "einfach" aus? Man kann sich ablenken, aber es wird immer dieser Augenblick kommen, an dem man sich zurückerinnert. Sei es ein Ort, an dem das erste Date stattfand, ein Lied, zu dem man sich das erste Mal geküsst hat, ein ganz besonderer Geruch wie sien Parfüm oder ein Film den man immer schon mal mit dem anderen sehen wollte. Man hat mir gesagt, dass wenn man das alles erleben kann, ohne an den anderen zu denken, hat man losgelassen. Aber daran will ich nicht glauben. Loslassen ist für mich, wenn man sich in diesem Moment erinnern kann, ohne ein bestimmtes Gesicht dabei vor Augen zu haben, sondern nur das schöne Gefühl. Weil dann kann man diese Momente zulassen, ob mit einem neuen oder mit den alten Gesicht.

5.10.14 18:40, kommentieren

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Es ist schon komisch...

Hier ploetzlich zu sitzen, so alleine, so ganz ohne ihn. Einerseits ist es ein neues Gefuehl, andererseits scheint es so wiederlich vertraut. Dieses Gefuehl, so einsam zu sein, obwohl er vor noch nicht all zu langer Zeit auch hier war, ist schon laenger mein staendiger Begleiter. Ich wusste schon damals tief in mir, dass ich den Bogen ueberspannt hatte. Ich habe ihn ausgenutzt, unabsichtlich, doch ich habe es getan. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er keinen Bock mehr hatte. Und so wurden die Wochenenden immer einseitiger und einsamer, obwohl wir beim anderen waren. Jede Sache, die uns nicht passte, wurde Anlass fuer einen Streit, der sich meist uebers ganze Wochenende hinzog. Oft war ich auch ohne triftigen Grund sauer, weil ich einfach Aufmerksamkeit von ihm wollte. Dass das eine Scheisshausidee war weiss ich jetzt auch, nur ich wusste mir nicht anders zu helfen. Einmal wurde es ganz schlimm, als ich mir mit scharfgekauten Fingernaegeln mir das Handgelenk blutig gekratzt habe. Ich fuehlte mich so allein, ich wollte, dass er sich wieder um mich Sorgen macht, weil dass letztendlich der einzige Grund war, warum er ueberhaupt noch bei mir geblieben ist. Er hatte Angst, dass ich mich irgendwann wirklich umbringe, dass er sich deshalb schuldig fuehlen wuerde, ich weiss es nicht. Ich weiss nur, dass er nur noch aus Mitleid mit mir zusammen war. Waere es nicht der plotzliche Urlaub gewesen, dann haette es nur einige Tage gebraucht, bis ein weiterer Tropfen das Fass zu ueberlaufen gebracht haette. Letztendlich wussten wir beide im vorraus, dass die besagte letzte Chance nur eine weitere Notlüge war, um uns die Situation zu erleichtern.

26.9.14 21:23, kommentieren



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